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Glatt neun Monate nach dem selbstgewählten Ende der Leipziger Indie-Legende Die Art erscheint Frontmann Makarios Oley mit einem neuen, höchst spektakulärem Album.
Orchester des Todes verkürzt zum einen die Wartezeit auf das Nach-Art-Projekt Wissmut und gibt zum anderen der inzwischen rasch angewachsenen Pratajev-Fan-Gemeinde die lang erhoffte musikalische Umsetzung von Texten und Gedichten des russischen Kult-Autoren. Sämtliche verwendeten Lyrics haben ihren Ursprung bei Pratajev, dessen Geburtstag sich im September 2002 zum 100. male jährt.
Makarios & Prumskibeat setzen die von schwarzem Humor durchzogenen Texte ebenso schwarz und hart um, mit treibendem Beat, saftigen Gitarren und dem bisweilen notwendigen Pathos. Hitverdächtige Songs wie Väterchen Frost (welcher noch am ehesten an Die Art erinnert), Der Sandsturm oder Der Rüsselhund stehen neben opulenten Kompositionen (Orchester des Todes, Der dunkle Weg). Makarios` Gesang und die eben beschriebene musikalische Bearbeitung lassen ausnahmslos alle Texte in einem anderen Licht erstrahlen, als dies die Pratajev-Community von den zahlreichen Lesungen her kennt.
Wie schon auf dem Vorgänger-Album Schere aus Stahl - The Best Of Pratajev angedeutet, ergeben Text und Musik von Makarios & Prumskibeat eine hochexplosive Mischung, die in die Ohren geht, in den Beinen zuckt und auf jeder Party zu Hause sein könnte.
Vergleichen mit anderen Bands und Künstlern halten Makarios & Prumskibeat locker stand, denn Makarios & Prumskibeat sind einzigartig.
Begleitend zu Orchester des Todes veröffentlichen die Musiker auf dem kleinen Majorlabel die Seven-Inch-Version des Weihnachtsliedes Väterchen Frost, sowie weitere drei weitere, nicht auf dem Album befindliche Songs.
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