„Was wir immer schon mal hätten singen sollen, aber nie Lust dazu hatten“ könnte als Motto über der Sammlung stehen. Darin enthalten sind mehrere bereits live getestete Schnerzchen (Bauer ins Heu, Hans im Schnakeloch) und natürlich diverse Prachtstücke in der Hinterhand.
Die Leipziger Folk Sessions Part Two. Das Thema diesmal: Deutsche Outlaw-Balladen des letzten Jahrtausends. Besungen werden legendäre Frühgangster wie der „Lindenschmied“, „Schinderhannes“, „Manne Friedrich“ oder der „Räuberhauptmann von Köpenick“. Außerdem gibt’s einige Perlen der teutschen Räuberromantik: wie Vulpius’ „Rinaldo Rinaldino“, Brechts „Seeräuberballade“, Schillers „Räuberlied“, Freiligraths „Banditenbegräbnis“ und Wollenbergs „Räuber aus dem Böhmerwald“.
Die Leipziger Folk Sessions vereinigen Musiker der Leipziger Folkszene wie Ex-Folkländer-Sänger und Teil-Sonnenschirm Jürgen B. Wolff, das Singer/ Songwriter-Faktotum Jens-Paul Wollenberg sowie einige Bierfiedler und Wimmerschinken und last but not least das Folknachwuchstrio ULMAN. Volume 1 präsentiert „Das Beste von der Barrikade“, sprich Folkschlager der 1848er Revolution, als die Lieder noch fast so gut wie Waffen waren. Etliche Klassiker in sorglosem Gewand: „Trotz alledem“, „Bürgerlied“, „Das Blutgericht“, „Badisches Wiegenlied“ u. v. a.