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  • Nandico & Zwieback – Dampferaufgang 6.13 Uhr

Nandico & Zwieback – Dampferaufgang 6.13 Uhr Art.Nr.: LZ2402

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Mitschnitt einer Aufführung am 1. Mai 1997 im Berliner Ensemble

Was ist „Dampferaufgang 6.13 Uhr“?
Durch einen kleinen Fehler, ein Mißgeschick des Steuermanns, verliert der Kapitän nicht nur sein Schiff, sondern auch den Überblick über den Verbleib der gesamten Gesellschaft, die auf dem Dampfer das Jubiläum feierte. Indem der Kapitän auftaucht, beginnt das Stück. Eine Vision?! Ist es gar nicht passiert? Es geht um die 30 000 Leute, die alte und die neue Gesellschaft der Hafenstadt Porto Claire. Wir begegnen also dem Kapitän. Er erinnert sich. Das Schiff stand senkrecht im Hafenbecken, als wollte es in die See stechen. Wie konnte das nur passieren!? Die Situation bietet genügend Gelegenheit zur Rückbesinnung. Die Stunden vor dem Ereignis. Die 24stündige Übergabe der Kapitäne Andersen-Andersmann und Rosi-nannte-ihn-Störrfisch. Die Jubiläumsfeier. Die Rede des Präsidenten: Wir haben es etwas zu gebracht. Die Blicke der Gesellschaft werden geschliffen. Dann legt das Schiff ab. Hatten sowieso schon alle abgelegt. Der Kapitän läßt sein Leben Revue passieren. Die erste Liebe unweit vom Schulschiff im Schilfschiff. Der Werdegang und die Begegnung mit Admiral Schellhorn, der mit ihm einen Affen gefressen hatte. Die Rettung des persönlichen Koffers mit den Lockbüchern. Auftritt des sehr alten Kapitäns Robert Althermann zur Hafenrundfahrt. Die bedeutende Erfindung der Fischhaltebeutel. Das Essen Ei, Ei, Sir mit Dotter Elfie im englischen Restaurant. Das einsame Hotel auf der Möwe – mit den Melancholisterinspiegeln im Foyer. Schließlich entscheidende Wende und Überlegungen zum Neuanfang. Nochmal ganz von vorn anfangen und dann ganz langsam nach hinten durcharbeiten. Beim neuen Urlaub am alten Meer gibt es den traumhaften Schiffsaufgang. Das Ende wird sich endern.

„Kabasurdes Abrett“ taufte Krause Zwieback einst seine Spielart von Comedy und Sprachquark-Performance. Erstmals gibt es mit „Dampferaufgang 6.13 Uhr“ ein Tondokument seiner skurrilen Shows – kongenial begleitet von dem Hornisten/Komponisten Gundolf Nandico.


Wolfgang Krause Zwieback

1951 in Kamenz geboren. Grafikstudium in Leipzig. Seit 1978 freischaffend als Regisseur, Autor, Schauspieler, Bühnen-/Kostümbildner, Grafiker.


Gundolf Nandico

1963 in Rathenow geboren. Musikstudium. Seit 1988 freischaffend als Musiker und Komponist.

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