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  • Olaf Kübler – Boom Boom Boom

Olaf Kübler – Boom Boom Boom Art.Nr.: LZ20113

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Olaf Kübler, einer der faszinierendsten Gestalten des deutschen Music-Biz. Er hat als Teenager nach dem Krieg angefangen Jazz zu spielen und sich danach Jahrzehnte im Innercircle der Manager und Stars herumgetrieben. Er hat alle coolen Drogen schon probiert, als sie noch (fast) legal waren: Er ballerte mit Amon Düül II Joints, dick wie sein Daumen, zog mit Ike Turner Linien, lang wie sein Mittelfinger. Umkreiste mit Klaus Doldinger im LSD-Shuttle den Mond und legte mit Udo Lindenberg auf Pernod-Cola ( – die gefährlichsten Drogen sind immer die erlaubten) regelmäßig komplette Abstürze hin. Er war Musiker und Produzent, als die Plattenfirmen noch Kohle machten und in den Büros bewusstseinsverändernde Substanzen gereicht wurden.
Heute trinken die Labelchefs stilles, handwarmes Mineralwasser, gelegentlich mal ´ne Diet Coke, und fragen sich warum früher einfach bessere Musik gemacht wurde.

Kübler, genial am Tenorsaxophon und eifriger Wanderer zwischen den künstlerischen Welten, hat mit einer Unmenge Stars gespielt. Er hat sich in Jazzclubs feiern lassen, aber auch von jubelnden FDJlern auf der DDR-Tour mit Maffay. Er war in Westernhagens Stinker-Band und mit Police im Studio.

Zu dieser Bio, „Sax oder nie!“, die ein Lehrbuch der Zeit und eines der Kunstgeschichte zusammen und dabei so grellbunt und ausgeflippt wie ein LSD-Trip ist. Verrückte Takes, oft nicht mehr recht nachzuvollziehen, aus welchem Grund sie überhaupt recordet wurden. „Richtige Songs“ sind dabei, aber auch köstliche Blödelnummern. Kübler erzählt die Geschichte von Willi Michl und dem toten Hirsch und es erklingt sogar eine Sternstunde des Krautrocks mit dem legendären Titel „Deutsch Nepal“. Alles klingt sehr relaxt, wie seine eigene Definition von „easy listening“. Der Spaß beim Einspielen strömt förmlich aus den Boxen, obwohl Kübler nicht wirklich singen kann. Vielleicht gerade deswegen. Die ideale Mugge zum Autofahren. Zumal der Meister wiederholt unter Beweis stellt, dass sein legendärer Ruf als Saxophonist nicht von ungefähr kommt.

Seine Story, so schreibt Weggefährte Wolf Wondratschek im Vorwort des Buches „Sax oder nie!“ sehr schön, enthält „die Phantasie des Aufbruchs und die Poesie des Scheiterns“. Beides lässt sich auch auf der CD nachhören. Vor allem aber merkt man, was zwischen Aufbruch und Scheitern steckt: Nämlich der schiere Spaß am Machen! Gegen Udo Lindenberg steht er zwischenzeitlich in einer Urheberrechtsklage, in Hamburg, vor Gericht. Die Frage ist – wer hat hier wen abgelichtet?

„Boom boom boom“ – Olaf Küblers Kuriositäten dürfen natürlich ganz ohne die Biographie genossen werden, besser aber in Kenntnis derselben und am allerbesten genau beim Lesen. Da tun sich bunte Welten auf! Nimms locker, meint Kübler, ist ja sowieso alles vom Kosmos ferngelenkt...

www.olafkuebler.de
Olaf Küblers Kuriositäten Boom Boom Boom
  • 1 Boom Boom Boom 2:55
  • 2 Las Vegas 4:26
  • 3 Genscher 3:45
  • 4 Marokkoko 2:47
  • 5 La Paloma – die Lachmöwe 3:07
  • 6 Jodel Ding 3:27
  • 7 Buffalo Bill 3:07
  • 8 Willy Michl und der Hirsch 5:52
  • 9 Gelati Allee 3:10
  • 10 One, Two, Three, Four, Five – Here We Go! 4:32
  • 11 Deutsch Nepal 3:13
  • 12 Gelati Allee Instrumental 1:34
  • 13 Memories 3:00
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