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VOXID – Shades of Light Art.Nr.: LZ20183

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Gleich mit dem Eröffnungssong “Headlock” bricht VOXID mit der eigenen Tradition, sich auf Eigenkompositionen zu beschränken. Dramaturgisch hätte man diesen Song kaum besser platzieren können, ruft die Songwriterin Imogen Heap mit ihm doch genau dazu auf, sich neu zu erfinden und aus dem Headlock, dem Schwitzkasten, des Alten und Vertrauten loszureißen. Dass das nicht heißt, die eigenen Wurzeln zu vergessen, ist natürlich auch VOXID klar. Daher wird mit Single “Music Ain’t My Thing” auch gleich VOXIDs Heimathafen angefahren: Funkmusik mit einem Funken Selbstironie. Sowohl der Song, als auch das Video unter Leitung des Leipziger Schauspielers und Regisseurs Raschid de Sidgi lassen nur die Frage offen, ob Diana Labrenz wirklich nur aus Ermangelung an Alternativen Sängerin geworden ist. Wie dem auch sei, bei dieser Stimme muss jeder dankbar sein, dass es gekommen ist, wie es kam.

Neben Diana Labrenz steuert auch Maike Lindemann ihre erste VOXID-Komposition zum neuen Album bei. “Tears” erschafft Soundsphären, in die man abtauchen will, um in ihnen davonzuschweben. Eine Einladung auch das Licht in der Melancholie und den unvermeidlichen Tiefen des Lebens zu sehen. Damit scheint auch genau die Essenz von “Shades of Light” getroffen zu sein: Hell ins Dunkel des klanglosen Vakuums bringen. Unterstützt wird diese Botschaft nicht zuletzt durch Jamie Cullums “Save your Soul”, ein weiteres Cover der Platte. Die warme und äußerst sensible Interpretation von Friedrich Rau legt den Eindruck nahe, dass Jamie Cullum wusste, wer ihn eines Tages covern wird.

Mit „This is my Day“ lässt Gabriel Fuhrmann die Sonne aufgehen. Hier beweisen VOXID einmal mehr, dass sie das Handwerk guter Popmusik verstehen. Dieser Song ist ein musikalisches Antidepressivum mit Hitpotenzial. Ein Stück, das das Herz berührt, ohne in Kitsch zu verfallen. Zum Abschluss des Albums werden nach dem Herzen die Beine adressiert und mit “Edge” die Einladung zum Tanzen formuliert. “Edge” ist eine Electronica Nummer, die vor allem durch einen unglaublichen Flow und ihre Sounddichte überzeugt und dem Album den klanggewaltigen Abschluss beschert, den es verdient.

Man muss VOXID attestieren, mit “Shades of Light” ein unglaublich erfrischendes Album produziert zu haben, das absolut für die Dauerschleife geeignet ist. Auch bei mehrmaligem Hören entdeckt man neue Features in den zunächst so einfach daherkommenden aber letztlich unglaublich liebevoll ausgearbeiteten Backing-Vocals. Immer wieder kann man in eine andere Stimme abbiegen, um den selben Song mit anderen Ohren zu hören. Fast schon schockierend ist dabei, dass man bei alledem nie auch nur ein einziges Instrument vermisst. Geschuldet ist das nicht zuletzt dem Groovemotor Daniel Barke, welcher als Beatboxer, Bass und Produzent von VOXID allen Songs seinen markanten künstlerischen Stempel aufdrückt. Gemeinsam mit der Sounddesignerin Sonja Harth, muss man hier für das Mixing der Scheibe gratulieren, welche sich maßgeblich von allen Produktionen ihres Genres abzuheben vermag. Auch die Tatsache, dass sämtliche Arrangements aus Daniel Barkes Feder stammen, sorgt für ein äußerst rundes Hörbild, welches auch lange nach dem letzten Song von „Shades of Light“ im Ohr bleibt.

www.voxidmusic.com
VOXID Shades of Light
  • 1 Headlock 3:35
  • 2 Music Ain’t My Thing 3:26
  • 3 Save Your Soul 4:49
  • 4 No Diggity 4:32
  • 5 Love Native 3:59
  • 6 Musical Treasure 3:31
  • 7 Tears 4:51
  • 8 Summer Rain 4:09
  • 9 How Dare You 3:48
  • 10 I Fade Away 3:14
  • 11 This Is My Day 2:50
  • 12 Edge 4:56
  • 13 I Fade Away (Remix) 3:28
VOXID - Music Ain’t My Thing
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